CIN-Bilder
aus der Region.
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Album der 48. Woche
vom 24. November bis 30. November 1997
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Die "Paula" wurde 25
Seit einem stolzen Vierteljahrhundert gibt es nun das Jugendhaus in der Paulinenstraße - und das wurde am Freitag in der Tübinger Südstadt auch ordentlich gefeiert.
Neben Kindern, Jugendlichen und Betreuern der "Paula" (7 Mitarbeiter/innen teilen sich 4 1/2 Stellen) drängten sich zahlreiche Eltern und auch Vertreter der Stadt in die dekorierten Räumlichkeiten.
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Nach den offiziellen Eröffnungsreden, unter anderem von der Leiterin des Sozialamtes Frau Schwarz-Österreicher, wurde den Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten:
Von den Kleinsten gab es einen Kinderzirkus, die Älteren demonstrierten ihr Können im Breakdance und in einer kleinen Ausstellung wurde mit Videos, Dias und gemalten Plakaten die zurückliegenden 25 Jahre des Jugendhauses dokumentiert.
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Trotz der drohenden Zuschußkürzungen werden die Paula-Betreuer auch weiterhin versuchen, mit ihrem täglichen Programm Kinder und Jugendliche aller Altersstufen anzusprechen:
Das Spektrum reicht hier vom Mitmachtheater über die Disco am Samstag Nachmittag speziell für die Kleinsten bis hin zu Freizeitaktivitäten wie Fußball, Breakdance und Graffiti-Kursen. Darüberhinaus kann auch noch Hausaufgabenbetreung und Berufsberatung genutzt werden.
Na denn, Paulinchen - auf die nächsten 25!
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Fotos und Bericht: Simone Sommer
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"Ballermännle" in Reutlingen
Ein bißchen mehr Teilnehmer hätten es schon sein können am Freitag Abend in der Reutlinger Listhalle bei der als Süddeutschlands größter Mallorca-Party angekündigten Fete.
Denn um das richtige Feeling à la "Oberbayern" aufkommen zu lassen, hätten die unbestuhlten und als Großraum-Disco dekorierten Räumlichkeiten ruhig doppelt soviel Gäste vertragen.
Ob es wohl an dem stattlichen Eintrittspreis von 35.- DM oder gar dem Rauchverbot in der Halle gelegen hat?
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Schneller und vollständiger gefüllt als der Saal war in relativ kurzer Zeit eine nicht geringe Anzahl alleinstehender Herren, was auf die kollektive Sangria-Aufnahme aus Sektkübeln, anderthalb Liter zu 35.- DM, mittels 1 m langen Strohhalmen zurückzuführen war.
Und die transportable "Soundcraft-"Discoanlage mit 2 x 20.000 Watt Leistung und den neuesten Scanner-Lichteffekten brachte langsam aber laut die Stimmung ebenso zum Köcheln wie die Grundmauern der Listhalle zum Vibrieren.
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Die Musikgruppen des Abends waren den meisten der Besucher als bekennenden Mallorca-Urlaubern noch vom letzten Aufenthalt auf der Insel bekannt.
Einen besonderen Service für ihre Fans boten die Lollies: Damit auch jeder den zugegebenermaßen nicht gerade leicht zu merkenden Refrain ihres neuesten Hits mitsingen konnte, wurde er von der Sängerin der Gruppe in Schriftform nachgereicht.
Da konnte und wollte Sänger Ibo (mit südländischem Aussehen und rheinischem Akzent) nicht nachstehen: Er kündigte jedes neue Stück seines Repertoires - und manchmal auch mittendrin - mit dem Ruf "Heute Abend - im Oberbayern" in einer von Fußballschlachten her bekannten Tonfolge an.
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Natürlich durfte auch eine Miss-Wahl nicht fehlen. Die 12 Bewerberinnen um den Titel der "Miss Sunset" waren die Siegerinnen aus lokalen Vorentscheidungen zur "Miss Baden-Württemberg".
Unter den Kandidatinnen war auch "Miss Tübingen" Helene Loewenstein. Sie belegte einen angesichts der starken Konkurrenz beachtlichen 3. Platz.
Einstimmige Siegerin jedoch wurde die Favoritin Kerstin Böllet aus Hersbruck, die damit auch eine 14tägige Reise in die Karibik gewann.
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Eindeutiger Höhepunkt des Abends jedoch war der Auftritt des dank diverser Mallorca-Engagements reaktivierten Mütter- und Töchter-Schwarms Jürgen Drews ("Ein Bett im Kornfeld").
Nur wenige Stunden zuvor noch am kalten Brandenburger Tor im Fernsehen zu sehen, bestieg er, eingemummt in mehrere Schichten Lackjacken, unter dem Jubel der Fans die Bühne ("Wie weit ich mich ausziehe, liegt an Euch").
Mit dem nun folgenden Entblättern vor jedem neuen Titel (jedoch nur bis auf das Hemd) leitete er selbst seine Wandlung vom Sex-Symbol zum Sex-Objekt ein.
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Die vordersten Reihen waren nun fest in weiblichen Händen jeglichen Alters, und die beließen es nicht beim Händeschütteln. Ein ums andere Mal wurde dem singenden Endvierziger in den noch knackigen Po gekniffen.
Solch weibliche Übergriffe und einsetzende "Super-Jürgen" Sprechgesänge nach Länderspielart forderte die Gegenreaktion einer kleineren Gruppe aufrührerischer Elemente heraus, die da skandierte: "Jürgen Drews ist homosexuell".
Um 2 Uhr morgens war die Party schließlich zu Ende. Während Jürgen Drews noch von Fans umringt war, denen er CDs signierte und ebenso eigenhändig verkaufte, begannen bereits Putzkolonnen mit der Beseitigung der Sangriaschlacht-Spuren.
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Fotos und Bericht: CityInfoNetz
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Ein "Turm" für den Stadtgraben
Nicht mehr lange wird sich der Tübinger Stadtgraben so großzügig
weiträumig präsentieren. (Unsere Aufnahme entstand im vergangenen
Sommer). Der Gemeinderat ist mittlerweile dabei, die Rahmenbedingungen
festzulegen, nach denen das Gelände wieder bebaut werden kann.
Eigentlich schade! In weniger geldklemmen Zeiten, hätte die Stadt den
Bauplatz behalten und eine kleine Anlage daraus gemacht. Es wäre ein
idealer Platz für Floh- und andere Märkte geworden.
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Blick in die Zukunft: vier Wohn- und Geschäftshäuser sollen nun am
Stadtgraben neu gebaut werden. Als Investor tritt die Capital Consulting
GmbH in Erscheinung. Erste Entwürfe - siehe unsere Abbildung - liegen
bereits vor. Zur Ammer hin wird den neuen Häusern eine Art Schildmauer
vorgeblendet, die den Straßenlärm abhalten soll. Zum Schmiedtor hin
(rechts) soll ein markanter Turm das Stadtbild "beleben". Außer einem
Café über zwei Etagen soll darin auch eine große Galerie
eingerichtet werden.
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Blick in die Vergangenheit: Der Stadtgraben um das Jahr 1900. Die
Hölderlinschule beherrscht das Bild. Im Vordergrund die
Schmiedtorkreuzung mit der Brücke über die Ammer.
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Fotos und Bericht: CityInfoNetz
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