CIN-Bilder
aus der Region.
Album der 43. Woche I
vom 19. bis 25. Oktober 1998






Neun Kandidaten für einen OB-Sessel





Palmer senior, Kandidat früherer Wahlen, brachte frischen Wind (durch Öffnen der
Fenster) in die Veranstaltung




Weitere Informationen über die Bewerber und deren Programme gibt es bei den "Links zu den Homepages der Kandidaten und beim "Chat mit den Kanditaten" von "TAGBLATT online".



Bericht + Videoaufnahmen: CityInfoNetz
magazin.gif - 1,45 K Die Vorstellung
der OB-Kandidaten


Der Einladung der Stadt Tübingen folgten am Donnerstag rund 1200 interessierte Bürger(innen), um in der restlos gefüllten Hepper-Halle sämtliche Kandidaten und deren Wahlprogramme zu begutachten.

Bürgermeister Gerd Weimer, der den Abend moderierte, achtete mit Hilfe einer Stoppuhr darauf, daß keiner der Redner die zugebilligte Sprechdauer von 10 Minuten überschritt. Und wer wie Rüdiger Neumann dennoch nicht zu einem Ende kam, wurde vom Publikum einfach abgeklatscht.

Wahre Beifallsstürme hingegen erntete Kai Schreiber für seinen Vortrag oder besser gesagt seinen Auftritt: Im Stile eines Harald Schmidt in Bestform rang er selbst den Kritikern seiner eher Satire-orienterten Kandidatur mehr als nur ein Schmunzeln ab.

Bis auf kleine Zwischenspiele des früheren Dauerkandidaten Helmut Palmer (er bot sich unter anderem an, für den zu spät gekommenen Florian Burlafinger einzuspringen) lief der Abend ruhig und präzise ab und war so sicherlich eine Entscheidungshilfe für die bevorstehende Wahl.

Für alle, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten oder den ein oder anderen Vortrag noch einmal anhören wollen, haben wir





Die Fassade des Tübinger
Rathauses wird gereinigt

Fotos und Bericht: CityInfoNetz
 
 
Neue Tünche für altes Rathaus

Während die Kandidaten heftig um den Chefsessel auf dem Tübinger Rathaus buhlen, läßt der Amtsinhaber sein Haus noch einmal in Ordnung bringen. Nicht nur der kommunale Haushalt wurde dieser Tage in die Gremien eingebracht, so daß der Nachfolger beim Antritt geordnete Finanzen vorfindet, auch die Fassade des alten Fachwerkbaus wird wieder hergerichtet.

Am 15. Januar 1981 war sie mit grünen und roten Farbbeuteln beworfen worden und blieb seither verunstaltet. Um die roten und grünen Kleckse hatten sich bereits Legenden gerankt. Warum nur war dem schnöden Farbattentat die Justitia zum Opfer gefallen, ausgerechnet das Sinnbild der Gerechtigkeit?

Anwort: Anders als gemeinhin üblich, trägt sie in Tübingen keine Augenbinde, wenn sie ihrem schwierigen Geschäft nachgeht.

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