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Wochenmagazin


Ausgabe vom
3. Januar 2000




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Lichtzauber auf dem Reutlinger Marktplatz Festtags-Marathon mit Grachmusikoff Die (Spielzeug-)Welt vor hundert Jahren

Die Häuserfront diente als Projektionsfläche

Mit heimatgeschichtlichen Schlaglichtern vom Mittelalter bis zur Gegenwart wurde am Silvesterabend der Reutlinger Marktplatz beleuchtet. Das Tübinger "Casa Magica"-Team von Sabine Weißinger und Friedrich Förster ließ mit Hilfe von sechs riesigen Dia-Projektoren Stationen aus der Stadtgeschichte an den historischen Häuserfassaden Revue passieren.

Die Motivabfolge auf dem Spitalhof haben wir
Das Computerzeitalter war eine der Stationen in der Reise durch die Zeit

Die eindrucksvollen Bilder wurden durch auf die jeweiligen Themen abgestimmten Klänge ergänzt.

Die Vorführungen fanden von 21 Uhr bis 2 Uhr morgens nonstop in 20 minütigem Rhytmus statt. Die vielen Zuschauer auf dem stets gefüllten Reutlinger Matktplatz zeigten sich von dem geschichtlichen Spiel mit Licht, Farben und Klängen zum Millenniumswechsel tief beeindruckt.

Fotos + Animation: CityInfoNetz

"Mund-Art" im wahrsten Sinne des Wortes.

Auch heuer gab die Tübinger Kultband Grachmusikoff ihr seit 1982 (!) traditionelles "Konzert zwischen den Jahren" im Zentrum Zoo. Und auch in diesem Jahre war es wieder an jedem der vier Abende so "rappelvoll", Es war schon erstaunlich, was "die beste schwäbische Rockband der Welt" nach 21 Jahren noch an mundartlichem Witz und Bühnengags drauf hat. Daher unser Geschenke- Tipp für das nächste Weihnachtsfest: Eine Eintrittskarte für die 2000er Ausgabe des Festtags-Marathons von Grachmusikoff.

Bericht + Fotos: Patrick Sommer

Detailgetreuer Blick in eine gute Stube der Jahrhundertwende

Einen Blick in Wohnungen und Geschäfte aus der "guten alten Zeit" kann man momentan im Tübinger Stadtmuseum werfen: In der Ausstellung "Kleine Stadt im Spielzeugland" sind Puppenhäuser und Kaufläden aus der Zeit von 1880 bis 1920 zu bewundern.

Natürlich ist hier alles kleiner und feiner als in der Realität. Der Vielfalt und aufwendigen Gestaltung der Einrichtungen und Accessoires tut dies jedoch keinerlei Abbruch, wie unser

Die wertvollen Stücke, die aus süddeutschen Privat-Sammlungen und hier vor allem aus Tübingen stammen, sind noch bis zum 31. Januar 2000 zu sehen. Das Museum ist Dienstag bis Samstag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 13 und 15 bis 18 Uhr geöffnet.


Fotos: CityInfoNetz