| CIN-Bilder Wochenmagazin |
20. November 2000 |
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| Existenzgründer präsentierten sich in Reutlingen | Landeswettbewerb um das "schönste" Internetdorf | „Saturday Mic Fever“ im JUHA Herrenberg |
![]() Chirurgische Eingriffe am Beispiel einer Orange bei "Tuebingen Scientific". Am letzten Donnerstag fand im Bildungs- und Technologiezentrum der IHK Reutlingen die erste regionale Gründermesse "Junited" statt. Vertreten waren Freiberufler und Einzelunternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Informationstechnologie und Neue Medien. ![]() Existenz-Gründer präsentierten sich bei der "Junited" auf zwei Ebenen. Unter den 50 Ausstellern befanden sich neben jungen Unternehmen auch 37 "echte" Existenzgründer. Nicht wenige dieser Start-up-Firmen haben erst im laufenden Jahr den Geschäftsbetrieb aufgenommen oder befinden sich gar zur Zeit erst in Gründung. ![]() Wolfgang Geisel, Reutlingen (links) und Peter Wilke, Tübingen, berieten gemeinsam. Auch einige Förderer wie etwa die Städte Reutlingen und Tübingen mit der "Technologieförderung Reutlingen-Tübingen GmbH" waren mit eigenen Ständen vertreten. Bei dieser gemeinsamen Initiative der beiden Städte liegt der Schwerpunkt der Förderung bei jungen Technologie-Firmen, die im Umfeld der Uni Tübingen, der Fachhochschulen Reutlingen und Rottenburg oder einer der verschiedenen Max-Planck-Institute von Absolventen oder Mitarbeitern gegründet werden. ![]() Das Analyse-Verfahren von Crinotec überwacht das Reifen des Weines. Offensichtlich wurde mit dieser ersten Gründermesse in der Region ein Treffer gelandet. So konstatierte Christine Decker vom "Gründerverband auf dem Campus - Region Neckar-Alb" einen Tag nach der Messe "sowohl bei den Ausstellern wie auch bei den ca. 500 Besuchern eine recht positive Resonanz".. Links zum Thema: Bericht + Fotos: CityInfoNetz |
![]() Internetdorf 2000: Erster Preis für die Gemeinde Hardt, Landkreis Rottweil Früher hieß es mal: "Unser Dorf soll schöner werden!". Und gemeint war damit natürlich der örtliche Blumenschmuck - Wettbewerb. Jahr für Jahr ließ er die Herzen der Hausfrau und des Häuslebesitzers höher schlagen. Blumenkästen wurden in Stellung gebracht und Vorgärtchen manükiert. Mittlerweile scheint diese Art der Präsentation jedoch nicht mehr zeitgemäß. Denn heutzutage finden solche Schönheits-Konkurrenzen längst im Internet statt: Gesucht wurde also letzthin das "Internetdorf 2000" in Baden-Württemberg. Ausgeschrieben hatte den Wettbewerb die Akademie Ländlicher Raum, die Medien- und Filmgesellschaft und der Gemeindetag Baden-Württemberg. Der Kreis der Teilnehmer war auf Gemeinden bis zu 15.000 Einwohner beschränkt. Mehr als 130 Kommunen frisierten daraufhin ihr virtuelles Spiegelbild und traten kampfeslustig in den Ring.
Wir haben die erste Preisträgerin im Internet unter besucht und kamen von unserer Reise mit der Maus voll des Lobs zurück. Was uns begeisterte, waren die pfiffigen Ideen, die das Hardter Programm an allen Ecken und Enden aufwerten, darunter ein paar ganz besonders innovative Angebote. So kann man sich zum Beispiel per SMS am Handy oder per eMail benachrichtigen lassen, wann der Gelbe Sack wieder rauszustellen ist.![]() Rathaus Wannweil: die Gemeinde erhielt einen Sonderpreis Aber auch Wannweil kann sich unter im Web sehen lassen: Neben einem Chat, einer Kleinanzeigenbörse sowie einem E-Mail-Abo für einen Newsletter der Gemeinde werden hier auch beispielhafte Bürgerprojekte präsentiert. Links zum Thema: Bericht : CityInfoNetz |
![]() "Kammerton" aus Herrenberg. Am Samstagabend veranstaltete das JUgendHAus Herrenberg zum vierten Mal ein HipHop- Event. Mit über 600 Leuten konnten die Veranstalter absolut zufrieden sein. ![]() TimXtreme von den "Kopfnicker Allstars" aus Stuttgart. Seit ’98 laufen die Feste nach einem gut bewährten Rezept: Man nehme die Lokalmatadoren („Kammerton“ aus Herrenberg), mische sie mit MCs und DJs aus der HipHop-Hochburg Stuttgart und aus Tübingen („Goldene Mitte“ und „Kopfnicker Allstars“ aus Stuttgart; TüTowns “Hölderline“) und gebe dem Ganzen zu guter Letzt einen Schuß Prominenz als „Burner“ bei („Die LP“ aus Braunschweig; „MB1000“ aus Hannover). ![]() "Die LP" aus Braunschweig. Die erste Veranstaltung gab es 1998, seither rappten auch schon Szene-Berühmtheiten wie „Blumentopf“ aus München oder „Die Spezializtz“ aus Berlin auf der Bühne des JUHAs. Das JUHA ist in Sachen HipHop eher ein Geheimtipp, da vorwiegend Reggae- oder Heavy-Metal-Konzerte gegeben werden, was allerdings keinen Einfluß auf die Qualität der Veranstaltung hatte. Ganz im Gegenteil: Eine Breaker-Einlage war gar nicht geplant gewesen, und so ging es natürlich ziemlich ab, als einige Breaker gleich zu Beginn in der Mitte der Tanzfläche spontan anfingen zu tanzen. Im Gegensatz zu durchgeplanten Großveranstaltungen wie die „HipHop-Open“ in Stuttgart (60,-DM Eintritt; 13.000 Leute) kann sich so ein Abend eben noch entwickeln. ![]() "MB1000" aus Hannover. Aus dem CINBilder-Archiv:
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