CIN-Bilder Magazin
Ausgabe vom 02. Januar 2001


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"Strahlende" Zukunft: Mobilfunkmast auf dem Sand
 
Bizarre Eiswelt auf den Weilheimer Wiesen
 
CIN-Bilder 2000: die Highlights des Jahres
 
55 Meter hoch: der neue Mobilfunkmast auf dem Sand überragt alles.

Der Handy-Markt boomt. Im letzten Weihnachtsgeschäft waren die mobilen Telefone der absolute Renner. Der Statistik zufolge soll es Ende Dezember 2000 rund 48 Millionen Handybesitzer in Deutschland gegeben haben, 24 Millionen mehr als zu Jahresbeginn. Damit hat die Zahl der mobilen Anschlüsse die herkömmlichen Festnetz-Telefone endgültig hinter sich gelassen.

Doch allmählich wachsen auch die Zweifel, ob der im Äther angerichtete Wellensalat tatsächlich so gefahrlos ist, wie dies die Mobilfunkbetreiber allseits versichern.


Missfallen der Anwohner.

Die Unruhe im Publikum jedenfalls nimmt zu. Die Tübinger Bürgerinitiative "Gegenwelle" registrierte im November volles Haus, als sie im Casino in der Wöhrdstraße zum Thema Mobilfunk und Gesundheit informierte.

Die neuen Sendemasten stoßen regelmäßig auf den Widerstand der Anwohner. So auch der gigantische Mobilfunkturm auf dem Sand. Kurz vor Weihnachten wurde er beim städtischen Wasserhochbehälter aufgerichtet und blickt nun von dort oben weit ins Land hinaus.


Der Mast steht ziemlich dicht bei der Wohnsiedlung Sand.

Bauherr ist die Viag-Interkom. Doch wie üblich werden auch die anderen Mobilfunkbetreiber ihre Sendeanlagen dort anbringen. Insgesamt sollen 16 Antennen an dem Mast befestigt werden, so dass jeweils vier in jede Richtung strahlen.

Nicht gestrahlt haben die Anwohner bei der Ankunft des Turmes. Viel zu dicht sei der Mast an ihrer Siedlung dran. Ihre Einsprüche bei der Stadtverwaltung haben bislang aber nichts bewirkt. Dort geht man davon aus, dass das Bauwerk im Landschaftsschutzgebiet rechtmäßig genehmigt sei.


Der neue Turm beim ehemaligen Standortlazarett blickt weit ins Land hinaus.

So wird Tübingen wohl sein neues Wahrzeichen behalten dürfen. Mit seinen 55 Metern Höhe überragt es jedenfalls die meisten anderen Türme in der Stadt. Zum Vergleich: der auf dem Österberg benachbarte Kaiser-Wilhelm-Turm bringt es lediglich auf 36 Höhenmeter.

Aus dem CIN-Archiv: Fotos + Bericht: cityinfonetz
  Eiszeit beim Freibad.

Die Minus-Temperaturen über die Feiertage haben den großen Holzlagerplatz beim Tübinger Freibad in eine winterliche Eisinsel mitten auf den Weilheimer Wiesen verwandelt.

"Maschendrahtzaun on the rocks"

Die unzähligen Baumstämme, entwurzelte Zeugen des stürmischen Wütens von "Lothar" an Weihnachten vor einem Jahr, sind mit einem bizarr wirkenden Eismantel mit gezapftem Saum bedeckt.

Auf der Wiese sind über Nacht Eisblumen gewachsen.

Sozusagen als Eismaschine für dieses Kältekunstwerk fungierte die riesige Sprenkelanlage, die ja eigentlich die Hölzer vor Borkenkäfern und dadurch auch deren langfristigen Verkaufspreis schützen soll.

"Eis am Stiel", Größe XXL.

Künstlerisch vollendet wurde das Gesamtkunstwerk von der Sonne, die an den für sie erreichbaren Stellen Strukturen und Muster in den gefrorene Werkstoff hineinfräste.

Aus dem CIN-Archiv: Bericht + Fotos : cityinfonetz
  Blanker Busen im Sudhaus brachte die meisten Klicks.

Die CIN-Bilder haben schon seit Jahren einen festen Platz im Programm von cityinfonetz. Keine Woche ohne eine neue Ausgabe unseres Magazins. Die aktuellen Fotos und Berichte aus Tübingen und der Region haben mittlerweile eine treue Leserschaft im In- und Ausland. Monat für Monat registrieren wir derzeit um die 10.000 Abrufe dieser Seiten. Tendenz weiterhin steigend! Dazu mag auch ein neues Feature beigetragen haben: alle Berichte lassen sich gesondert an Interessenten per eMail verschicken. Das kleine Formular (am rechten Rand jeder Ausgabe) ist easy zu bedienen und hat wohl so manchen zusätzlichen Leser auf unseren Onlinedienst aufmerksam gemacht. Auch das übrige Layout unseres Magazins hat sich in den letzten Wochen etwas verändert. Es ist nicht nur übersichtlicher geworden, sondern wurde auch farblich unserem neuen Outfit angepasst.

Der Hölderlinfilm vor der Neckfront brachte die schönsten Bilder.

Natürlich hat es im zurückliegenden Jahr immer wieder Highlights gegeben: besondere Ereignisse, die viele interessierten oder kleine Gags, die offenbar immer wieder zur Rückkehr auf unsere Bilderseiten verlockten. Zu den Top-Events im statistischen Sinne zählten die Bilder von der erotischen Nacht im Sudhaus (Ausgabe vom 18.12.2000). Obwohl die Veranstaltung bereits ein paar Wochen zurückliegt, werden die Seiten nach wie vor sehr häufig besucht. Wir nehmen an, dass diese Hits über Suchmaschinen vermittelt werden bzw. unsere Leser diesen Bericht weiterempfehlen.

Videoclips, wie der vom Entenrennen, kamen immer häufiger zum Einsatz.

Zu den schönsten Bildern des Jahres gehören zweifellos die Aufnahmen von der Uraufführung des Hölderlinfilms vor der Kulisse der Neckarfront (Ausgabe vom 23. Oktober 2000). Der Bericht enthielt auch eine kurze Videosequenz. Diese technische Möglichkeit haben wir im abgelaufenen Jahr immer häufiger zum Einsatz gebracht. Immerhin konnten wir feststellen, dass mehr und mehr Surfer die RealVideo-Dateien abspielen können. Besonders witzig und gern gesehen war zum Beispiel die Aufnahme vom Start des zweiten Tübinger Entenrennens (Ausgabe vom 9. Oktober 2000).

Dieter Thomas Kuhn eröffnete seine Ausstellung Dankeföhn im Stadtmuseum.

Der absolute Hit des Jahres aber war natürlich die Ausstellung "Dankeföhn", die der Ex-Schlagerstar Dieter Thomas Kuhn imTübinger Stadtmuseum aus- und eingerichtet hatte. Die Kuhn-Reliquien wurden nicht nur real im Museum, sondern auch auf unserem Server im Internet recht häufig bestaunt. Schließlich hatten wir einen riesengroßen Bilderbogen davon fabriziert (Ausgabe vom 14. Februar 2000) und den Star zu einem kleinen Statement auf Video gebeten (Ausgabe vom 7. Februar 2000).

Bericht + Fotos: cityinfonetz
 

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"Strahlende" Zukunft: Mobilfunkmast auf dem Sand
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