55 Meter hoch: der neue Mobilfunkmast auf dem Sand
überragt alles.
Der Handy-Markt boomt. Im letzten Weihnachtsgeschäft waren die mobilen
Telefone der absolute Renner. Der Statistik zufolge soll es Ende
Dezember 2000 rund 48 Millionen Handybesitzer in Deutschland gegeben
haben, 24 Millionen mehr als zu Jahresbeginn. Damit hat die Zahl der
mobilen Anschlüsse die herkömmlichen Festnetz-Telefone endgültig hinter
sich gelassen.
Doch allmählich wachsen auch die Zweifel, ob der im Äther angerichtete
Wellensalat tatsächlich so gefahrlos ist, wie dies die
Mobilfunkbetreiber allseits versichern.

Missfallen der Anwohner.
Die Unruhe im Publikum jedenfalls nimmt zu. Die Tübinger
Bürgerinitiative "Gegenwelle" registrierte im November volles Haus, als
sie im Casino in der Wöhrdstraße zum Thema Mobilfunk und Gesundheit
informierte.
Die neuen Sendemasten stoßen regelmäßig auf den Widerstand der Anwohner.
So auch der gigantische Mobilfunkturm auf dem Sand. Kurz vor Weihnachten
wurde er beim städtischen Wasserhochbehälter aufgerichtet und blickt nun
von dort oben weit ins Land hinaus.

Der Mast steht ziemlich dicht bei der Wohnsiedlung
Sand.
Bauherr ist die Viag-Interkom. Doch wie üblich werden auch die anderen
Mobilfunkbetreiber ihre Sendeanlagen dort anbringen. Insgesamt sollen 16
Antennen an dem Mast befestigt werden, so dass jeweils vier in jede
Richtung strahlen.
Nicht gestrahlt haben die Anwohner bei der Ankunft des Turmes. Viel zu
dicht sei der Mast an ihrer Siedlung dran. Ihre Einsprüche bei der
Stadtverwaltung haben bislang aber nichts bewirkt. Dort geht man davon
aus, dass das Bauwerk im Landschaftsschutzgebiet rechtmäßig genehmigt
sei.

Der neue Turm beim ehemaligen Standortlazarett
blickt weit ins Land hinaus.
So wird Tübingen wohl sein neues Wahrzeichen behalten dürfen. Mit seinen
55 Metern Höhe überragt es jedenfalls die meisten anderen Türme in der
Stadt. Zum Vergleich: der auf dem Österberg benachbarte
Kaiser-Wilhelm-Turm bringt es lediglich auf 36 Höhenmeter.
Aus dem CIN-Archiv:
Fotos + Bericht:
cityinfonetz
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Eiszeit beim Freibad.
Die Minus-Temperaturen über die Feiertage haben den großen Holzlagerplatz beim Tübinger Freibad in eine winterliche Eisinsel mitten auf den Weilheimer Wiesen verwandelt.
"Maschendrahtzaun on the rocks"
Die unzähligen Baumstämme, entwurzelte Zeugen des stürmischen Wütens von "Lothar" an Weihnachten vor einem Jahr, sind mit einem bizarr wirkenden Eismantel mit gezapftem Saum bedeckt.
Auf der Wiese sind über Nacht Eisblumen gewachsen.
Sozusagen als Eismaschine für dieses Kältekunstwerk fungierte die riesige Sprenkelanlage, die ja eigentlich die Hölzer vor Borkenkäfern und dadurch auch deren langfristigen Verkaufspreis schützen soll.
"Eis am Stiel", Größe XXL.
Künstlerisch vollendet wurde das Gesamtkunstwerk von der Sonne, die an den für sie erreichbaren Stellen Strukturen und Muster in den gefrorene Werkstoff hineinfräste.
Aus dem CIN-Archiv:
Bericht + Fotos : cityinfonetz
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Blanker Busen im Sudhaus brachte die
meisten Klicks.
Die CIN-Bilder haben schon seit Jahren einen festen Platz im Programm
von cityinfonetz. Keine Woche ohne eine neue Ausgabe unseres Magazins.
Die aktuellen Fotos und Berichte aus Tübingen und der Region haben
mittlerweile eine treue Leserschaft im In- und Ausland. Monat für Monat
registrieren wir derzeit um die 10.000 Abrufe dieser Seiten. Tendenz
weiterhin steigend! Dazu mag auch ein neues Feature beigetragen haben:
alle Berichte lassen sich gesondert an Interessenten per eMail
verschicken. Das kleine Formular (am rechten Rand jeder Ausgabe) ist
easy zu bedienen und hat wohl so manchen zusätzlichen Leser auf unseren
Onlinedienst aufmerksam gemacht. Auch das übrige Layout unseres Magazins
hat sich in den letzten Wochen etwas verändert. Es ist nicht nur
übersichtlicher geworden, sondern wurde auch farblich unserem neuen
Outfit angepasst.
Der Hölderlinfilm vor der Neckfront brachte
die schönsten Bilder.
Natürlich hat es im zurückliegenden Jahr immer wieder Highlights
gegeben: besondere Ereignisse, die viele interessierten oder kleine
Gags, die offenbar immer wieder zur Rückkehr auf unsere Bilderseiten
verlockten.
Zu den Top-Events im statistischen Sinne zählten die Bilder von der
erotischen Nacht im Sudhaus (Ausgabe vom 18.12.2000). Obwohl die Veranstaltung bereits ein
paar Wochen zurückliegt, werden die Seiten nach wie vor sehr häufig
besucht. Wir nehmen an, dass diese Hits über Suchmaschinen vermittelt
werden bzw. unsere Leser diesen Bericht weiterempfehlen.
Videoclips, wie der vom Entenrennen, kamen
immer häufiger zum Einsatz.
Zu den schönsten Bildern des Jahres gehören zweifellos die Aufnahmen von
der Uraufführung des Hölderlinfilms vor der Kulisse der Neckarfront (Ausgabe vom 23. Oktober 2000). Der Bericht enthielt auch eine kurze
Videosequenz. Diese technische Möglichkeit haben wir im abgelaufenen
Jahr immer häufiger zum Einsatz gebracht. Immerhin konnten wir
feststellen, dass mehr und mehr Surfer die RealVideo-Dateien abspielen
können. Besonders witzig und gern gesehen war zum Beispiel die Aufnahme
vom Start des zweiten Tübinger Entenrennens (Ausgabe vom 9. Oktober 2000).
Dieter Thomas Kuhn eröffnete seine Ausstellung
Dankeföhn im Stadtmuseum.
Der absolute Hit des Jahres aber war natürlich die Ausstellung
"Dankeföhn", die der Ex-Schlagerstar Dieter Thomas Kuhn imTübinger
Stadtmuseum aus- und eingerichtet hatte. Die Kuhn-Reliquien wurden nicht
nur real im Museum, sondern auch auf unserem Server im Internet recht
häufig bestaunt. Schließlich hatten wir einen riesengroßen Bilderbogen
davon fabriziert (Ausgabe vom 14. Februar 2000) und den Star zu einem kleinen Statement
auf Video gebeten (Ausgabe vom 7. Februar 2000).
Bericht + Fotos: cityinfonetz
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