CIN-Bilder Magazin
Ausgabe vom 15. Januar 2001


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Das 18. TAGBLATT- Hallenfußballturnier
 
Festsäle in der Region (2): Die Säle der Museumsgesellschaft
 
Ein Blick in unser Multimedia-Archiv
 
Der mitveranstaltende SPVGG Mössingen I verpasste das Halbfinale nur knapp mit 3:2 nach Neunmeter-Schiessen gegen den FC Rottenburg.

Das ganze Wochenende über wurde in Mössingen heftig der Ball getreten. Denn in der dortigen Steinlachhalle fand das 18. TAGBLATT-Turnier statt.

Wir haben von diesem größten Hallenfußball-Event in der Region nicht nur einen Videoclip, sondern auch einen bunten mitgebracht.

"Tagblattturnier"
SV 03 Tübingen gegen SV Wendelsheim (34 sec)
Als "Stream" (Real-Video)
Als "Download" (658 KB)
Videoclips von allen drei Toren des Finales. Der "Stream" lädt schneller, der "Download" hat ein höhere Qualität.

Bereits am Freitag war der Anpfiff für die ersten der 40 teilnehmenden Mannschaften. Das Eröffnungsspiel bestritten die Lokalrivalen Spvgg Mössingen I und TSV Öschingen, das die Hausherren mit 3:0 für sich entschieden.

Am Ende der Vorrunde, die bis Sonntag Vormittag dauerte, hatten sich dann jeweils die beiden Führenden in den 8 Gruppen für die Zwischenrunde qualifiziert.


Turniersieger SV 03 Tübingen führte einen Freudentanz auf, im Vordergrund Spieler des knapp unterlegenen SV Wendelsheim.

Am Sonntag wurden dann in einem dicht gedrängten Spielplan die Teilnehmer für die Finalbegegnungen ermittelt. Sämtlich Ergebnisse und Tabellen sind auf den Sonderseiten von tagblatt online nachzulesen.

Im Spiel um den dritten Platz besiegte dann der TUS Metzingen den FC Rottenburg mit 3:1 Toren.

"Tagblattturnier"
12.-14.01.2001 in Mössingen
TSG-Turnerinnen (36 sec)
Als "Stream" (Real-Video)
Als "Download" (677 KB)>
Die Turnerinnen der TSG Tübingen sorgten mit ihrem Schauturnen für eine vielbeklatsche und unterhaltsame Abwechslung.

In einem packenden Endspiel, der insgesamt 112. Begegnung dieser Veranstaltung, setzte sich letztendlich der SV 03 Tübingen gegen den SV Wendelsheim mit 2:1 Toren durch und sicherte sich damit die 1000 Mark Siegprämie.

Den mit 100 DM dotierten Sonderpreis für die besten Torschützen erhielt Maik Schütt vom TUS Metzingen mit 12 Treffern im Turnier.

Links zum Thema:
Fotos + Bericht: cityinfonetz
  Musentempel von 1821 an der Wilhelmstraße.

Das Museum an der Wilhelmstraße gehört zu den interessantesten Kulturdenkmälern Tübingens. Helmut Hornbogen, der verstorbene Tagblatt-Redakteur, zählte es gar zu den "größten kulturhistorischen Merkwürdigkeiten" der Universitätsstadt und nannte es in einem Atemzug mit Stiftskirche, Pfleghof oder Hölderlinturm.

Der Musentempel aus dem 19. Jahrhundert gehört zu den letzten seiner Art im Lande. Von den 18 Gesellschaftshäusern, die es einmal in Südwestdeutschland gab, fielen 12 dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Fünf weitere dienen heute anderen Zwecken. Nur das Tübinger Haus ist noch voll funktionsfähig. Kein Wunder, dass es 1998 nach seiner aufwändigen Sanierung ins Denkmalbuch eingetragen wurde.


Klassizistischer Silchersaal von 1846 und Uhlandsaal. 360-Grad-Panorama (400 KB).

Nach wie vor gehört das Gebäude der Tübinger Museumsgesellschaft, die es ab 1821 erbauen ließ. Damals war es das erste Bauwerk außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer. Die Wilhelmstraße war zu jener Zeit noch nicht einmal geplant und das Zentrum der Universität lag noch in der Münzgasse.

Doch das Bildungsbürgertum befand sich bereits im Aufbruch. Gelehrte, Beamte und vornehme Kaufleute schlossen sich zu Bildungsgesellschaften zusammen und bauten sich ihre eigenen Gesellschaftshäuser. Dort wurden Bibliotheken eingerichtet und darin vor allem aktuelle Magazine und Journale abonniert. Billiard-, Gesellschafts- und Lesezimmer sowie große Säle dienten zum spielen, musizieren und konzertieren. Ein Pächter sorgte für die Bewirtung mit Speis und Trank.

Prachtvolles Ambiente mit Säulen, wo einst Silcher dirigierte.

Das Tübinger Museum gehörte im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu den wichtigsten gesellschaftlichen Vergnügungs- und Bildungsstätten der besseren Leute. Böse Zungen bezeichneten es auch als den wichtigsten Heiratsmarkt, den die Universitätsstadt zu bieten hatte.

Auch heute noch werden die oberen Säle für Konzerte und andere Veranstaltungen regelmäßig genutzt. Durch die Renovierung vor ein paar Jahren haben sich sogar die Nutzungsmöglichkeiten erheblich verbessert. Vor allem der Schallschutz zur Straße hin wurde nachhaltig verbessert.

Festliches Bankett in stilvoller Umgebung.;

Der schönste Saal wurde 1846 im ersten Stock geschaffen und später nach dem Komponisten Friedrich Silcher benannt. Der Tübinger Musikdirektor hat hier über Jahrzehnte hinweg gewirkt und seine berühmten Chorkonzerte gegeben. Seit der Renovierung präsentiert sich der Silchersaal wieder als klassizistisches Kleinod. Originalgetreu restauriert lädt er - wie in alten Tagen - zu festlichen Bällen und Banketten ein. Ein stilvolleres Ambiente für größere Festivitäten ist in Tübingen nicht aufzutreiben.

Links und Adressen:
Wer sich für einen der Säle interessiert, wendet sich am besten direkt an die Museumsgesellschaft Tübingen e.V., Wilhelmstr. 3, 72074 Tübingen, Fon und Fax 07071-22876 oder an das Restaurant Museum, das ausschließlich für die Bewirtung sorgt.

Aus dem CIN-Archiv: Bisherige Beiträge "Festsäle in der Region": Bericht + Fotos : cityinfonetz
  Animierte eMail-Postkarten, wie hier die Neckarfront an Silvester, erfreuen sich hoher Beliebheit.

Seit dem Start 1995 haben cityinfonetz und tagblatt online die multimedialen Möglichkeiten des Webs in zunehmendem Maße genutzt. Wir haben jetzt die stattliche Anzahl dieser Beiträge verschiedenen Kategorien zugeordnet und in unserer neuen zuammengefasst.

Fahr mal hin!
Ausschnitt aus dem Tübingen-Porträt des SWR: die Südstadt
(43 sec)
Als "Stream" (Real-Video)
Als "Download" (790 KB)
Immer häufiger bieten wir Clips  on demand  aus Fernsehsendungen mit lokalen Themen an.

Spitzenreiter in den Abrufzahlen sind unsere Filmsequenzen, die hauptsächlich im Real-Video-Format produziert werden. Dabei stellten wir, wie hier bei unserem Rekordclip von der Sonnenfinsternis 1999, meistens zwei Formate zur Auswahl: Einen schnellladenden, aber stark komprimierten Stream und eine Download-Version in höherer Qualität.

MP3-Files von den Redebeiträgen und Sprechchören bei der Schülerdemo vom letzten Jahr.

Bei manchen Anlässen machte es auch Sinn, lediglich die Original-Töne zum (Stand-)Bild bereitzustellen, da diese wesentlich kürzere Ladezeiten haben.

Diese Beiträge waren anfänglich im Wav-Format, später kamen dann die deutlich kleineren MP3-Files und Real-Audio-Clips wie 1998 bei der Vorstellung der Kandidaten für die Tübinger OB-Wahl.

Multimediales zum Thema  erotische Kunst und digitale Bildbearbeitung .

Doch unsere Programmierer haben noch einiges in ihrer Trickkiste parat: Neben Spielereien mit dem "Mouse-over" Effekt wie beim Streit um den Esel auf dem Biberacher Marktplatz gab es auch eindrucksvolle Dia-Shows wie zum Beispiel Pit Eitle's Lichtspiele an der Neckarfront oder zoombare Panoramabilder wie das virtuelle Bad in der Zuschauermenge beim Konzert von Eros Ramazotti im letzten Jahr oder der Rundumblick in die Museumssäle auf dieser Seite.

Bericht + Fotos: cityinfonetz
 

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