"Risin' to lightspeed" in der spielerfreundlich abgedunkelten Eishalle.
Am vergangenen Wochenende war die Reutlinger Eissporthalle der "Backbone" (Rückgrat) der Computergame-Szene im deutschsprachigen Raum und vermutlich befand sich hier auch das (temporär) größte private Computernetzwerk weltweit.
Denn bei der "Digital Velocity III" (Untertitel: " risin' to lightspeed") waren 660 private Rechner und 40 (Games-)Server durch insgesamt ca. 10 km Kabel miteinander verbunden.
Die ORGA: (v.links) Fabian, Michael, Manuel, Jens, Christoph, Stefan, Julian, Stefan, Timo, Martin, Johannes, Philipp, Alexander, Florian.
"Dabei wäre die gigantische Netzwerk-Party um ein Haar ausgefallen" erzählte Fabian Brändle von der 15köpfigen ORGA (Organisationsteam). Denn von der fest eingeplanten Halle in Dußlingen kam kurzfristig eine Absage.
Zum Glück konnte man in die Reutlinger Eissporthalle ausweichen, was sich letztendlich als ausgesprochener Glücksfall erwies. Denn nun konnte die Anzahl der Teilnehmer auf 550 erhöht werden ( es lagen insgesamt 950 Anmeldungen vor), das Problem der Verpflegung war durch die vorhandene Gastronomie gelöst und es gab sogar Platz für Ruheräume und eine "Moviezone".
Die Spiele der Profis (hier: NTT) erwiesen sich als wahre Zuschauermagneten.
Gespielt wurden überwiegend die Games "CS" (Counterstrike) und "BW" (Broodwar). In diesen beiden "Disziplinen" fanden auch Turniere statt, bei denen jeweils 1000.- DM als Hauptpreis lockten.
Vielleicht waren diese stattlichen Gewinnsummen mit der Grund dafür, dass sogar so prominente BW- Spieler wie [pG]Korn und [pG]Kosh an Party und Turnier teilnahmen. Und sogar NTT, der Dritte der Broodwar-Weltmeisterschaft, scheute nicht die lange Anreise aus Holland.
"Sleeping-Mode" bei Mensch und Maschine.
Die Veranstaltung, die nach dem Local-Area-Network auch "LAN-Party" genannt wird, dauerte ohne Unterbrechung von Freitag Abend bis Sonntag Mittag und hat nahezu alle Teilnehmer begeistert.
Klar, dass bereits jetzt Pläne für die nächste Party geschmiedet werden. Sie soll im nächsten Jahr wiederum in der Reutlinger Eissporthalle stattfinden. Und JJ (Johannes Schäfer) vom ORGA-Team sinniert bereits: "Wenn dann die Halle etwas anders eingeteilt wird, könnten dann noch mehr Leute teilnehmen."
Aus dem CIN-Bilder Archiv:
Link zum Thema:
Fotos + Bericht: Patrick Sommer
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Trotz schlechtem Wetter: Flaneure und Käufer auf dem Marktplatz.
Pech! Der verkaufsoffene Sonntag war von grauem Novemberwetter
begleitet. Statt erhoffter Frühlingssonne brachte der späte Nachmittag
feinen Sprühregen. Dennoch kamen zahlreiche Flaneure in die Altstadt.
Dazu dürfte vor allem das Begleitprogramm gesorgt haben, das auf vielen
Plätzen geboten wurde. Es stand im Zeichen der Kunst und knüpfte
Verbindungen zur Rousseau-Ausstellung in der Kunsthalle. Wir haben
vom bunten Treiben mit der DigiCam eingefangen.
Axel von Criegern beim Porträtzeichnen.
Auf dem Marktplatz gab es zum Beispiel Gelegenheit, mit Pinsel und
Farben selbst kreativ zu werden. Am frühen Nachmittag - es war noch
trocken - malte Axel von Criegern auf dem Podium Porträts von
vorbeiziehenden Zeitgenossen. Die Bilder wurden dann am Abend zugunsten
des Bürgerbüros versteigert.
Für Aufsehen sorgte ein Trupp mittelalterlich anmutender
Flagellanten. Mit ihren scheppernden Opferbüchsen trieben sie Spenden
beim Publikum ein. Erst bei näherem Besehen entpuppten sich die
skurrilen Gestalten als Angehörige der AL-Gemeinderatsfraktion. Mit
ihrer "Bettelaktion" sammelten sie Geld für die Dauerausstellung im
Stadtmuseum.
Mittelalterliche Gestalten im Stadtbild: die AL-Gemeinderatsfraktion sammelt fürs Stadtmuseum.
Apropos Puppen: die tanzten unten am Ammerkanal. Beim Nonnenhaus
hatte die Tübinger Puppenbühne ein kleines Theater eingerichtet und
begeisterte mit ihrem Spiel die kleinen Passanten. Im aufkommenden
Nieselregen und dem trüben Licht dürfte den meisten Besuchern kaum
aufgefallen sein, dass die Metallgeländer des Kanals nebenan erst in den
letzten Tagen üppig mit Blumenkästen geschmückt worden waren und die
ersten zarten Fuchsienblüten übers Geländer lugten. Das Fuchsjahr lässt
Grüßen!
Auch bei Hornbach: voller Parkplatz - volles Haus.
Auch der Holzmarkt war ins Programm mit einbezogen. Dort hatte die
TüGast - die frisch gegründete Vereinigung von Tübinger Gastronomen und
Hoteliers - ihre Spezialitäten aufgefahren. Die kulinarischen Genüsse
und ein Glas Wein mochten vielleicht manchen über die Tropfen von oben
hinweg sehen lassen.
Übrigens: nicht alle Einzelhändler hatten sich dem verkaufsoffenen
Sonntag angeschlossen. Da und dort blieben die Türen auch zu. Beim
Modehaus Bleckmann entdeckten wir sogar eine ausführliche schriftliche
Begründung dafür (siehe unseren Bilderbogen). Andere wiederum, weitab
von der Altstadt, nutzten die Gelegenheit, um einen Teil der Besucher
anzulocken. So entdeckten wir bei einer Stippvisite beim
Hornbach-Baumarkt an der B27 nicht nur einen vollen Parkplatz, sondern
auch ein volles Haus.
Bericht + Fotos: cityinfonetz
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Zum Rollerfest des VC kamen Terilnehmer aus Böblingen, Holzgerlingen, Waiblingen und Stuttgart.
Die Wolken hingen tief über dem Reutlinger Industriegebiet In Laisen. Ab und an tröpfelte es gar. Und kühl war's obendrein. Dennoch ließen sich insgesamt rund 100 Rollerfreunde am vergangenen Samstag beim Rollerfest des Reutlinger Vespa Clubs (VC) blicken. Der hatte zusammen mit dem TÜV das Fest organisiert.
Hier ein kleiner
von den "Wespen" in Chrom und Lack.
Gar nicht so einfach, beim Geschicklichkeitsturnier die Kurve zu kriegen.
Für's Essen war gesorgt, für's Trinken auch. Den Rest besorgten die Vespasianer selbst. Jene Spezies, für die das Knattern des Zweitakters die reinste Hymne ist. Da wurden die Ausfahrten der Vergangenheit wieder lebendig, diejenige nach Italien oder diejenige nach Griechenland. Aber auch künftige Touren wurden schon mal ins Visier genommen. Auch Tipps gab's reichlich. Etwa wo welche Ersatzteile günstig zu haben sind, oder woran
es liegt, wenn die Wespe flattert anstatt schwirrt. So vergingen die Stunden nahezu im (Wespen-)Fluge.
Auch der TÜV war dabei: Insgesamt zehn Roller kamen durch die Reifeprüfung.
Viel zu erzählen hätte wohl auch die älteste Vespa gehabt, eine 125er aus dem Jahre 1951. Ulrich Sawannia, erster Vorsitzender des VC, hat sie liebevoll restauriert. Sie schafft immerhin noch 60 Kilometer in der Stunde. Neben ihr nicht weniger eindrucksvoll eine Wespe deutscher Produktion aus dem Jahre 1954.
Zu tun hatte auch der TÜV-Techniker. Zehn Rolleristen gönnten ihrem Gefährt die obligatorische Untersuchung. Einem von ihnen fiel erst am Mittag auf, dass der TÜV seines Blechponys schon vor einigen Wochen abgelaufen war.
Chrom blitzte und blinkte beim Roller-Date in Reutlingen.
"Promi" beim Fest war Peter Vetter. Bis ins Mark Vespist zeigte der über 60-Jährige Ex-Vespa-Händler aus Tübingen, was er kann. Beim Geschicklichkeitsturnier rollte er sich von acht Fahrern mit nur zwei Fehlern souverän auf den ersten Platz.
Info: Der Reutlinger Rollerclub trifft sich jeden Donnerstag um 20 Uhr beim "Markwasenwirt" hinterm Reutlinger Freibad. Das nächste Rollerfest im nächsten Jahr wird bereits schon geplant, denn dann nämlich feiern die Vespasianer ihr Zehnjähriges.
Fotos:
Manfred Hantke + cityinfonetz
Bericht:
Manfred Hantke
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